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  • Pferde / Personen

Glossar

Hier werden im Regelfall Rennen mit höheren Dotationen abgehalten. Deutschlands A-Bahnen für Galopprennen befinden sich in Baden-Baden, Bad Doberan, Bad Harzburg, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Halle, Hamburg-Horn, Hannover, Hassloch, Herxheim, Hoppegarten, Köln, Krefeld, Leipzig, Magdeburg, Mülheim, München-Riem, Neuss und Saarbrücken. Deutschlands A-Bahnen für Trabrennen sind Berlin-Karlshorst, Berlin-Mariendorf, Dinslaken, Gelsenkirchen, Hamburg-Bahrenfeld, München-Daglfing, Mönchengladbach und Recklinghausen.

Ein Fohlen, das von der Mutter getrennt worden ist, wird Absatzfohlen oder Absetzer genannt. In der Regel geschieht das zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat.

Mit Abstammung bezeichnet man die Ahnenreihe des Pferdes.

Der Zuchtwert des Pferdes wird aufgrund der Leistungen seiner Vorfahren bemessen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nachkommen von zwei erfolgreichen Rennpferden wiederum gute Leistungen bringen, ist wesentlich größer als die von "Kindern" erfolgloser Eltern.

Mit abstand wird die Entfernung der Pferde zueinander im Ziel bezeichnet. Eine Pferdelänge entspricht etwa 2,40 m N = Nase; kK = kurzer Kopf; K = Kopf; H = Hals 1/4, 1/2, 3/4 Länge, 1 Länge usw. Der Abstand von mehr als 10 Längen wurde früher als "Weile" bezeichnet.

Er kontrolliert das Gewicht des Jockeys incl. Sattel vor und nach dem Rennen. Ein Fehlgewicht wird mit Bleiplatten ausgeglichen.(s. auch: Zurückwiegen)

... sind von der Grundfarbe des Pferdes abweichende, angeborene weiße Stellen an Kopf, Körper und Beinen des Pferdes, die im Abstammungsnachweis (Fohlenschein) eingetragen werden und somit die Identifizierung erleichtern. Seit etwa zehn Jahren werden den Pferden im Geburtsjahr außerdem Microchips im Halsbereich eingesetzt, die eine Vertauschung oder Verwechslung verhindern sollen.

Im Rennsport gibt es ein "administratives" Alter, d.h. am 1. Januar werden alle Pferde eines Jahrgangs ein Jahr älter - unabhängig davon, ob sie im März oder im Mai geboren wurden.

(engl. Handicap) Gewicht (= Jockey + evtl. Zusatzgewicht) wird entsprechend der Rennordnung nach Alter, Geschlecht u.a. bemessen.

... ist ein Zucht- oder Aufgewichtsrennen, in dem die Pferde je nach Alter und bisherigen Leistungen "ihr" Gewicht tragen.

Ein Amateur ist ein Fahrer oder Reiter, der Rennen bestreiten darf und den Pferderennsport nicht gewerbsmäßig ausübt.

Die Reiter und Fahrer sind ausschließlich Amateure, keine Berufsreiter.

Bezeichnung für eine Rennreiterin bzw. -fahrerin. Seit Mitte 1975 gibt es in Deutschland weibliche Berufsrennreiterinnen und -fahrerinnen, die eine abgeschlossene Ausbildung (seit 1975: Pferdewirt Schwerpunkt Rennreiten bzw. Trabrennfahren) absolviert haben. Sie dürfen in allen Rennen - nicht nur in Amazonenrennen - starten. Der griechischen Sage nach waren Amazonen ein Stamm kriegerischer Frauen.

Ein wichtiges Signal, um den Betrieb auf der Trabrennbahn während der Veranstaltung zu regeln - ähnlich wie im Motorrennsport. Rotes Licht = Parade in 5 Minuten Gelbes Licht = Parade in drei Minuten Gelbes Blinklicht = Parade in einer Minute Grünes Licht = Start zur Parade Grünes Licht aus = Start in einer Minute.

Ruhiger Galopp auf dem Weg zum Start eines Galopprennens. Die Pferde werden aufgewärmt, die Muskulatur lockert sich. Die Zuschauer haben Gelegenheit, einen letzten Eindruck von den Pferden zu gewinnen.

... sind Rennen, in denen das vom Pferd zu tragende Gewicht von Alter, Geschlecht und den bisher erzielten Gewinnsummen des Pferdes bestimmt wird.

auch "Handicap" genannt. Für Trabrennen wird der Ausgleich durch Erlaubnisse oder Zulagen (= Verkürzung oder Verlängerung der Rennstrecke eines Pferdes), bei Galoppern durch Gewichtsverminderungen oder -belastungen hergestellt. Ausgehend von vorherigen Leistungen wird es den guten Galoppern durch Zusatzgewichte "schwer gemacht". Dadurch bekommen auch die Schwächeren eine Chance. Der Tipp auf den Sieger wird schwieriger, bringt aber oft hohe Gewinnquoten. Faustregel: Ein Kilo Gewichtsunterschied bedeutet auf 2.000 Meter eine Pferdelänge Vorsprung.

Je nach Leistungsstand des Pferdes setzt der Ausgleicher die Gesamthöhe des zu tragenden Gewichtes fest. Er orientiert sich an der Form des Pferdes und dem Generalausgleich (s.a. GAG).

Das von den Pferden zu tragende Gewicht wird von den Ausgleichern festgesetzt. Beim Ausgleichen nach Klassen will man vermeiden, dass gute oder sehr gute Pferde auf allzu schwache Konkurrenten stoßen. Schwächere Teilnehmer haben eine Siegmöglichkeit, da sich durch die unterschiedlichen zu tragenden Gewichte zumindest theoretisch eine Chancenangleichung ergibt. Die Ausgleichsrennen (Handicaps) sind in verschiedene Klassen unterteilt. In Flachrennen gibt es: Ausgleich I - für die sehr gute Ausgleich II - für die gute Ausgleich III - für die durchschnittliche Ausgleich IV - für die geringere Klasse. In Hindernisrennen gibt es: Ausgleich G - für die gute Ausgleich M - für die mittlere Ausgleich U - für die untere Klasse.

In den Rennzeitungen stehen die Ausrechnungen unter den Starterlisten der einzelnen Rennen. Die Ausrechnung ist nicht für Ausgleichsrennen maßgeblich, wohl aber für alle anderen. Sie wird von Fachjournalisten erstellt und zeigt an, ob die einzelnen Pferde vom Gewicht her besonders chancenreich im Rennen stehen oder weniger. Trotzdem: Man sollte sich nie allein auf die Ausrechnung verlassen! Die Leistungen der Pferde in der jüngsten Vergangenheit sind ebenfalls entscheidend.

Die Teilnehmer werden - vor allem bei Flaggenstarts in Hindernisrennen oder bei Flachrennen, wenn die Startmaschine nicht zur Verfügung steht - vor der Prüfung in einer Reihe ausgerichtet.

In der Ausschreibung ist festgelegt, unter welchen Bedingungen Pferde in einem Rennen starten dürfen. Die Rennvereine haben dadurch die Möglichkeit, ausgeglichene Starterfelder zusammenzustellen.

... sind die Pferde, denen nach der aktuellen Form wenig Chancen auf einen Sieg zugetraut werden. Wenn diese Pferde jedoch gewinnen, bringen sie mitunter hohe Gewinnquoten.

Der Autostart ist die übliche Art, ein Trabrennen zu starten. 400 Meter vor der Startmarke versammeln die Fahrer ihre Pferde hinter den Flügeln des Startwagens, welcher bis zur Startmarke auf Renntempo beschleunigt, um dann an der "grünen Marke" das Rennen freizugeben. Sind mehr als neun Pferde am Start, müssen die mit den höheren Startnummern aus der zweiten Startreihe ​abgehen.

Abkürzung für die Pferdefarbe "braun".

Wenn beim Trabrennen Pferde unterschiedlicher Gewinnklassen gegeneinander laufen, gibt es zur Wahrung der Chancengleichheit Zulagen. Beim Bänderstart werden Gummibänder über die Bahn gespannt, wobei die Pferde mit geringerer Gewinnsumme weiter vorn, die Gewinnreicheren weiter hinten abgehen. Beim Start drehen die Pferde innerhalb ihres Startbereichs. Nach dem Startkommando "Aufstellen - Auf die Plätze - 1 - 2 - Ab" beginnt das Rennen.

Einige Rennbahnen gelten aufgrund ihres wirtschaftlichen Status als B-Bahn. Hier werden weniger Renntage mit niedrigeren Dotationen abgehalten, die aber oftmals im Rahmen eines Volksfestcharakters unvergleichliche Erlebnisse bringen. Hierzu zählen z.B. die Galopprennbahnen in Cuxhaven-Duhnen (Wattrennen), Gotha, Lebach, Quakenbrück, Verden, und die Trabrennbahnen in München-Straubing, Berlin-Karlshorst, Mühldorf, Pfaffenhofen, Haßloch, Herxheim, Elmshorn.

Ein Pferd wird von einem Konkurrenten durch Kreuzen oder andere nicht erlaubte Mittel daran gehindert, Boden gutzumachen und nach vorn zu galoppieren. Wird die Situation des Rennens entscheidend durch eine Behinderung beeinflusst, kann dies zur Disqualifikation des Reiters und/oder einer Geldbuße führen.

Die Berufsfahrerin/der Berufsfahrer hat eine dreijährige Ausbildung zum Pferdewirt mit Schwerpunkt Trabrennen erfolgreich absolviert.

Die Berufsrennreiterin/der Berufsrennreiter hat eine dreijährige Ausbildung zum Pferdewirt Schwerpunkt Rennreiten erfolgreich absolviert.

Andere Bezeichnung für Deckhengst. Werden in einem Gestüt mehrere Hengste gehalten, wird der bevorzugte auch als "Stallion" bezeichnet; Spitzenhengste in den USA werden als "sires" bezeichnet.

Bezeichnung für das Deutsche Derby. Der Sieger/die Siegerin des Rennens erhält einen Eichenkranz mit blauer Schleife.

Bleiplatten werden in speziellen Satteltaschen verstaut, wenn der Reiter incl. Sattelzeug das vorgeschriebene Gewicht nicht erreicht.

Ein durch sein Äußeres bestechendes Pferd, das jedoch in seiner Leistung nicht das hält, was es verspricht.

Andere Bezeichnung für Scheuklappen. Sie bestehen aus einer Kapuze, die es dem Pferd nicht gestattet, seitwärts zu blicken. Blinkers sollen das Ausbrechen eines schreckhaften Pferdes verhindern, wenn z.B. der Nebenjockey die Peitsche schwingt, und können teilweise einen klaren Leistungsanstieg bewirken.

... ist ein unter der Augenhöhe des Pferdes ansitzendes, rollenförmiges Hilfsmittel, das das Nach-unten-sehen des Pferdes verhindert.

Die Beschaffenheit des Geläufs am Renntag wird in Zustandsklassen eingeteilt und über Lautsprecher und per Anschlag bekannt gegeben. Dabei erfolgt die Zuordnung mithilfe eines genormten Bodenprüfgerätes (Penetrometer), das die Eindringtiefe in cm misst (zwischen 10 und 0). Der Messstab wird an verschiedenen Stellen des Rennkurses angesetzt; die durchschnittliche Eindringtiefe ergibt den aktuellen Bodenwert: hart: 0,0 - 1,4 cm fest: 1,5 - 2,9 cm gut: 3,0 - 4,4 cm weich: 4,5 - 5,9 cm schwer: 6,0 - 7,4 cm tief: 7,5 cm und mehr Viele Pferde sind "Spezialisten" für einen bestimmten Boden, auf dem sie sehr gut zurecht kommen.

Die Bodenwerte des Geläufs werden nach Sand und Gras unterschieden. Gras hat die Unterteilung in hart, fest, gut, weich, schwer und tief.

1967 wurde die Startmaschine beim Galoppsport in Köln zum ersten Mal eingesetzt. Die Teilnehmer der Prüfung stehen nebeneinander in geschlossenen Boxen, deren Klappen sich beim Start nach vorn öffnen. Die Startboxnummer wird ausgelost. Ausnahme: Die Außenbox kann in besonderen Fällen vom Trainer beantragt werden.

Pferd mit brauner Grundfarbe und meist schwarzer Mähne und Schweif. Abkürzung: B. oder Db. (Dunkelbrauner) und Bsch. für Braunschimmel

... ist ein privater Wettunternehmer. Er hat eine amtliche Konzession und hält die bei ihm angelegten Wetten auf eigene Rechnung und eigenes Risiko. Buchmacher sind seit 1922 in Deutschland zugelassen.

- auch Steigbügel. Fußstütze für den Reiter, die mit dem Bügelriemen am Sattel befestigt ist. Jockeys haben eine extrem kurze Bügellänge. Dadurch stehen sie beim Rennen über der Schulter des Pferdes und geben somit die Hinterhand völlig frei.

Auf den C-Bahnen werden selten mehr als 1-3 Rennen pro Renntag im Jahr ausgeschrieben. Zum Start sind nur beim HVT registrierte Traberpferde zugelassen. Die Fahrer müssen einen von der zuständigen AO ausgestellten C-Bahnausweis besitzen. Die Ausschreibung und Durchführung der Trabrennen muss gemäß den Sonderbestimmungen für C-Bahn-Rennen erfolgen. Die Rennen finden meistens im Rahmen größerer reitsportlicher Veranstaltungen statt. In den Ausschreibungen der C-Bahn-Vereine gibt es selten bestimmte Altersbegrenzungen für Pferde, meistens werden Rennen für drei- oder vierjährige und ältere Pferde ausgeschrieben. C-Bahn-Rennen gelten im Sinne der TRO nicht als Trabrennen, weshalb C-Bahngewinne nicht auf die Gewinnsumme angerechnet und deshalb auch keine Züchterprämien ausgezahlt werden.

... wird die Reiterin oder der Reiter bzw. die Fahrerin oder der Fahrer mit den meisten Siegen im Rennjahr (1. Januar bis 31. Dezember) auf deutschen Rennbahnen. Die Gewinnsumme spielt hierfür keine Rolle. Während der laufenden Saison trägt der jeweils führende Jockey eine goldene Armbinde. Der amtierende Trabrenn-Champion ist am "Goldenen Helm" zu erkennen.

Englische Bezeichnung für die fünf bedeutendsten Dreijährigen-Rennen. In England sind es die 1000 und die 2000 Guineas, die Oaks, das Derby und das St. Leger. In Deutschland das Mehl-Mühlens, der Preis der Diana, das Henkel-Rennen (German 1000 Guineas), das Deutsche Derby und das deutsche St. Leger (s.a. Klassische Rennen)

Spitzenpferd mit überdurchschnittlichem Können, Sieger großer Rennen, auch: bestes Pferd im Stall eines Trainers.

Abkürzung für Dunkelbraun (Pferdefarbe).

"Das Rennen der Rennen", an dem ein Pferd nur einmal in seinem Leben als Dreijähriger teilnehmen darf. Die besten dreijährigen Pferde eines Landes treffen zum Leistungsvergleich aufeinander. Das erste Derby wurde im Jahr 1780 in England (Epsom) gelaufen.

"Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e. V., Rennbahnstr. 154, 50737 Köln, Tel. 0221/749810, Fax 0221/749867, die oberste Verwaltungsstelle für die Zucht von Vollblutpferden und für die Galopprennen in Deutschland, hat die Aufgabe, die Vollblutzucht zu fördern und die Rennen zu beaufsichtigen. Es ist eine anerkannte Züchtervereinigung im Sinne des Tierzuchtgesetzes."

Die Rennleitung kann Teilnehmer einer Prüfung disqualifizieren. Bei Galopprennen kann dies passieren, wenn eine gravierende Behinderung erfolgt ist oder ein Jockey mit weniger als dem vorgeschriebenen Gewicht aus dem Rennen zurückkehrt.Bei Trabrennen bestraft die Rennleitung mit "dis.rot" allzu lang anhaltendes Galoppieren, bei"dis.blau" Passgang oder eine unreine Gangart (Dreischlag) eines Pferdes. Disqualifiziert wird ein Trabrennpferd, wenn es a) am Start mehr als 12 unerlaubte Schritte läuft, b) während des Rennens mehr als 10 irreguläre Schritte geht oder c) im Ziel einen Galoppsprung oder 5 unerlaubte Schritte macht.

... ist die Entfernung vom Start bis zum Ziel. Im Galoppsport ist dies gestaffelt in 1000, 1200, 1400, 1600, 1800, 2000, 2200, 2400, 2800, 3600 und 4000 Meter. Bei Trabrennen gibt es die Fliegerdistanz über 1600 Meter, normale über 2100 Meter und die Steherdistanz über 2600 Meter.

Verabfolgung von Mitteln an ein Pferd, die dazu dienen sollen, seine Leistungsfähigkeit vorübergehend zu verbessern.

... nennt man die Ausstattung eines Rennens mit einem Preis.

... ist die schwierigste der Wettarten: Die ersten drei Pferde müssen in der Reihenfolge ihres Zieleinlaufs getippt werden. Durch den hohen Schwierigkeitsgrad werden auch sehr hohe Wettgewinne ​erzielt.

Der Einlauf ist die Zielgerade, wo die letzte entscheidende Phase des Rennens stattfindet. Außerdem ist Einlauf die Reihenfolge, in der die Pferde die Ziellinie passieren.

Der letzte Bogen eines Geläufs vor der Zielgeraden.

s. unter Zweierwette. Die richtige Reihenfolge der beiden erstplatzierten Pferde muss auf dem Wettschein getippt werden.

... ist der Geldbetrag, der auf eine Wette eingesetzt wird.

Abwicklung des Wettgeschäfts per Computer. Die Umsätze auf Eventualquoten und letztendlich die Endquoten werden automatisch umgerechnet.

Die "Stammväter" der englischen Vollblutzucht sind in erster Linie drei orientalische Hengste: The Byerley Turk, geb. 1679 oder 1684 und 1689 nach England importiert, The Darley Arabian, geb. 1700, importiert 1740 und The Godolphin Arabien, geb. 1724, importiert 1730. Zu den "Stammmüttern" zählen neben den bodenständischen vor allem eine Reihe orientalischer Stuten. Insgesamt bildeten 137 Stuten die Ausgangsbasis. Als Vollblut gilt ein Pferd, dessen Vorfahren ohne fremde Blutzuführung mütterlicher- wie väterlicherseits in lückenloser Reihe auf die Ahnenkette zurückzuführen ist, die im 1793 erstmals erschienenen "General Stud Book" (Allgemeinen Englischen Gestütsbuch) verzeichnet sind. Vollbluthengste dienen der Veredelung von Warm- und Kaltblut und Ponyrassen. Das englische Vollblut ist frühreif, hart und ausdauernd.

... ist die Vergünstigung, weniger als das vorgeschriebene Gewicht zu tragen. Vor allem die Auszubildenden bekommen gegenüber den erfahreneren Kollegen "Erlaubnis", wenn sie noch keine 50 Siege errungen haben. Gewichtserlaubnisse staffeln sich von 5 kg bis zu 1 kg - je nach der Anzahl der schon errungenen Siege.

Der Europäische Züchterfond unterstützt in den angeschlossenen Ländern ein Programm von besonders förderungswürdigen Rennen. Er finanziert sich aus Zahlungen der Deckhengsthalter. Die EBF-Rennen sind im Rennprogramm besonders gekennzeichnet. Die Sieger erhalten aus dem Fond eine besondere Prämie.

Diese Quoten werden auf den Rennbahnmonitoren eingeblendet. Sie werden ständig neu berechnet und zeigen die Siegquote an, die für jedes Pferd im Falle eines sofortigen Starts bei einem Sieg gelten würde. Die blinkende Eventualquote zeigt den augenblicklichen Favoriten an, derjenige mit der höchsten Quote ist der größte Außenseiter.

Das äußere Erscheinungsbild des ​Pferdes.

Abkürzung für die Pferdefarbe Fuchs.

... ist eine Vergünstigung für Lehrlinge und Berufsfahrer, die noch keine 20 Rennen gewonnen haben. In Autostart-Rennen bekommen sie die inneren Startplätze, in Bänderstart-Rennen darf das Pferd 20 m vor der eigentlichen Startmarke ins Rennen gehen.

Wenn ein Fahrer während des Rennens gegen die Rennbestimmungen verstößt, dann kann dies durch die Rennleitung mit Fahrverbot bestraft werden.

Der Favorit ist das Pferd, das am chancenreichsten gilt. Man unterscheidet zwischen "Zeitungs-" oder "Papierfavoriten" und den "Bahnfavoriten". Der Zeitungsfavorit wird von der Rennzeitung als Sieger vorhergesagt, der Bahnfavorit bekommt am Renntag auf der Bahn die meisten Siegwetten. Oft sind beide Favoriten die gleichen. Der Favorit hat die niedrigste Eventualquote von allen Teilnehmern.

Fédéderation Internationale des Gentlemen-Riders et des Cavalières - ist die Vereinigung der europäischen Amateurrennreiterverbände. Bestimmte Amateurrennen werden als Fegentri-Prüfungen gelaufen und dienen der Ermittlung eines Champions.

In Fegentri-Rennen sind nur Amateure zugelassen. Sie werden in fast allen europäischen Ländern ausgetragen. In diesen Rennen müssen Reiter aus mindestens drei verschiedenen Nationen teilnehmen, um für das Europa-Championat gewertet zu werden. Die Fegentri ermittelt nach einem speziellen Punktsystem den besten Nicht-Profi Europas. Dabei werden Reiter aus dem Land des Rennveranstalters grundsätzlich benachteiligt. So bekäme ein Franzose in einem Fegentri-Rennen in Frankreich für einen Sieg 10 Punkte, in jedem anderen Land aber die doppelte Punktzahl. Bei diesem Wertungssystem kommt es also darauf an, dass sich der Amateur vor allen im Ausland möglichst oft gut platziert.

Als Fehler im Trabrennen gilt im Regelfall das Angaloppieren des Pferdes während des Rennens.

Der Starter kann die Teilnehmer zurückrufen, wenn der Start durch einen Zwischenfall beeinträchtigt wird. Hilfsmittel: Sirene, eine am Geläuf aufgestellte Blinkleuchte sowie der mit einer Flagge ausgestattete "Rückrufer", der vor der Startstelle auf dem Geläuf postiert ist.

Bezeichnet die Gesamtheit der Teilnehmer eines Rennens.

Auf der großen Anzeigentafel im Innenraum der Trabrennbahn wird alles Wissenswerte (z.B. Ergebnisse, Quoten, Kilometerzeit, Fahreränderung usw.) veröffentlicht. Der Rennbahnprofi hat zumindest immer ein Auge auf dem Fieldboard.

Endphase eines Rennens.

Hier müssen die Sieger der letzten drei Rennen eines Renntages getippt werden. Diese Wettart findet sich traditionellerweise in Bayern Flachrennen ... gibt es in Deutschland mit einer Distanz zwischen 1000 m (Fliegerrennen) bis 4000 m (Steherrennen). Entsprechend heißen die Galopper Flieger, Meiler (1600 m) oder Steher.

Vor Einführung der Startmaschinen wurde der Start ausschließlich frei aus dem Stand mit der Flagge gestartet. Wegen der selbst bei diszipliniertem Verhalten von Pferden und Reitern häufigen Fehlstarts wird diese Methode heute nur noch selten verwendet (z.B. bei Hindernisrennen oder wenn aus besonderen Gründen die Startmaschine nicht zur Verfügung steht).

Ist grundsätzlich wie ein Autostart, jedoch ohne Startauto. Alle Pferde orientieren sich am inneren Pferd.

Als Flieger bezeichnet man Rennpferde, die sich auf kurzen Distanzen (1000 bis 1400 m) besonders wohl fühlen und hier ihre besten Leistungen erbringen.

Die "Formen" eines Pferdes sind die Leistungen aus vorhergehenden Rennen. Die Platzierungen sowie der Vergleich zu den dort angetroffenen Gegnern lassen - in der Regel - klare Rückschlüsse auf das Abschneiden in der bevorstehenden Prüfung zu.

Ein speziell ausgeschriebenes Rennen, in dem Pferde unterschiedlichen Leistungsniveaus gegeneinander laufen. Ein Freies Handikap ist immer ein Bänderstart- Rennen, um die Chancen auszugleichen.

Abkürzung: F. Füchse sind einfarbige braune Pferde mit ebenfalls brauner Mähne und braunem Schweif. Df = Dunkelfuchs

Der Führring ist ein extra Platz auf der Rennbahn (meist Ellipse oder Rondel), wo die Pferde vor dem Rennen dem Publikum vorgestellt werden. Im Innenraum befinden sich auch die unmittelbar am Rennen beteiligten Personen, wie Besitzer, Trainer, Jockeys und die Rennleitung. Die Jockeys erhalten hier ihre letzte Order, ehe sie nach einem Kommando aufsitzen. Das Publikum hat die Möglichkeit, sich aus nächster Nähe eine Meinung über die Verfassung der Pferde zu bilden.

Abkürzung für Generalausgleichsgewicht (siehe dort).

Der Galopp ist die schnellste natürliche Gangart des Pferdes. In längeren Flachrennen erreichen Vollblüter eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h. Bei kürzeren Distanzen kann sie sogar bis zu 90 km/h betragen.

... sind Zucht- und Leistungsprüfungen der Vollblutrasse für die Zucht. Es gibt Flach- und Hindernisrennen.

Das Pferd hat drei Grundgangarten: Schritt, Trab und Galopp.

Die Abkürzung für das Geburtsland steht in Klammern hinter dem Namen des Pferdes. (FR)= geboren in Frankreich, (IRE)= Irland, (GB)= Großbritannien, (CH)= Schweiz, (IT)= Italien, (RUS)= Russland usw.

Boden einer Rennbahn (siehe auch "Boden"). Traditionell besteht das Geläuf für Traber aus einer Sandbahn oder einer mit einem Kunstbelag versehenen Bahn. Für Galopper besteht das Geläuf aus Rasen, der besonders gepflegt wird, in den USA und in Kanada jedoch fast immer aus einem Sand-Lehm-Gemisch ("dirt track"). Die Sandbahnen (Allwettergeläuf) gewinnen langsam auch in Europa an Beliebtheit, da sie sich auch im Winter für Training und Rennen intensiv nutzen lassen. (Der Rasen wächst im Winter nicht nach, sodass die von den Hufen verursachten Schäden nicht "ausheilen" können - die Grasbahn würde zur Schlammbahn.) In Deutschland gibt es Sandbahnen in Dortmund und Neuss. Einige Pferde gelten als so genannte Sandbahnspezialisten, die auf dem Allwettergeläuf wesentlich bessere Leistungen zeigen als auf der Grasbahn.

Die ersten (meist fünf) Plätze in einem Rennen werden mit Geldprämien für Besitzer, Trainer und Fahrer belohnt. Man sagt dann: Das Pferd hat einen Geldrang erreicht.

Der Generalausgleich ist ein Wortungetüm hinter dem sich nichts anderes als eine altmodisch formulierte Bestenliste verbirgt. Je besser die Leistung eines Pferdes umso höher das Gewicht im GAG. Ziel der Errechnung ist es, durch unterschiedliche Gewichte allen Pferden in einem Ausgleichrennen theoretisch gleiche Chancen zu geben. Der Generalausgleich und die Generalausgleichsgewichte, kurz GAG genannt ist eine Rangliste aller Rennpferde eines Landes. Die Leistung eines Pferdes wird in Kilogramm gemessen bzw. ausgedrückt, die Skala reicht dabei von ca. 30 kg für sehr schlechte Pferde bis zu 110 kg für die Spitzengalopper - der Gewichtsunterschied von 1 kg bewirkt bei einem Rennen von 2000m eine Länge (2,5m) Vorteil. Für Ausgleichsrennen gilt: Ausgleich IV Abzug vom GAG 0, der Zuschlag maximal 10 kg Ausgleich III Abzug von 6 kg bis 12 kg Ausgleich II Abzug von 18 kg bis 24 kg Ausgleich I Abzug von 30 kg bis 36 kg Würde also ein Pferd mit einem GAG von 68 kg in einem Ausgleich IV laufen, wäre sein Gewicht 68 kg (Abzug 0 kg), in einem Ausgleich III wäre das Gewicht je nach Ausschreibung 56 bis 62 kg. Weiterhin spielt das Alter des Pferdes eine große Rolle bei der Ermittlung des zu tragenden Gewichts. Damit wird der unterschiedliche Entwicklungsstand der jüngeren Pferde gegenüber den älteren und ausgewachsenen Pferden ausgeglichen.

... ist eine Teilstrecke der Rennbahn - entweder die Zielgerade (Zieleinlauf nach dem Schlussbogen) oder die Gegengerade, die auf der gegenüberliegenden Seite der Tribüne liegt.

In längeren Flachrennen erreichen Vollblüter eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h. Bei kürzeren Distanzen kann sie sogar bis zu 90 km/h betragen.

Zucht- und Aufzuchtstätte für Pferde.

... ist die im Rennen von den Pferden zu tragende Last. Das Gewicht setzt sich aus dem Eigengewicht des Jockeys, seiner Kleidung, dem Sattelzeug und bei Bedarf auch aus der Gewichtsdecke zusammen. Das im Rennprogramm angegebene Gewicht berücksichtigt stets die etwaige Gewichtserlaubnis. Um Vergleiche über die Leistungsverhältnisse der Pferde zu bekommen, wurde ein System erarbeitet, das den stärkeren Pferden, ausgehend von deren zuvor gezeigten Leistungen, das Siegen durch Mehrgewicht erschweren soll. (Handicap- oder Ausgleichsrennen) Die Einhaltung des zu tragenden Gewichts wird vor und nach dem Rennen kontrolliert. Die Reiter werden mit ihrer Ausrüstung gewogen. Zu wenig Gewicht ist unzulässig, zu viel Gewicht ist möglich, muss aber dem Publikum bekannt gegeben werden und kann zum Ausschluss vom Wettbetrieb führen.

Decke, in die Taschen für mitzuführende Bleiplatten eingenäht sind. Diese Platten dienen dazu, das GAG bei Galopprennen zu erfüllen.

Ein auf das normalerweise zu tragende Gewicht gewährter "Nachlass". Die Gewichtserlaubnis gilt für jeden Reiter, der noch keine 50 Siege errungen hat. Vor allem die Auszubildenden bekommen gegenüber den erfahreneren Kollegen "Erlaubnis". Sie ist gestaffelt zwischen 1 kg und 5 kg. Diese Erlaubnis ist im Rennprogramm angegeben.

Die Summe aller Preisgelder, die ein Pferd in seiner Rennlaufbahn erzielt hat.

Gruppe-Rennen sind die Highlight des Rennsportes und international abgestimmt. Je nach ihrer Bedeutung handelt es sich um ein Gruppe-I, II- oder III-Rennen. Würde man es mit dem Fußball vergleichen bedeutet Gruppe III sozusagen UEFA Cup, Gruppe II Championsleague und Gruppe I Weltpokal. ,Gruppen-Rennen oder Grade-Rennen gibt es weltweit, in Europa werden sie in Deutschland, England, Frankreich, Irland, Italien und Skandinavien durchgeführt.

Abkürzung für Hengst.

So bezeichnet man Nachkommen aus derselben Stute, aber von unterschiedlichen Hengsten.

siehe unter "Ausgleich"

Ein wichtiger Bestandteil der richtigen Vorbereitung vor dem Trabrennen. Meist legt der Traber dabei eine Gerade in schnellem Trab zurück, wobei die Muskulatur aufgewärmt wird, bevor es dann endgültig an den Start geht.

Männliches Pferd (Abkürzung: H.)

... werden unterteilt in Hürdenrennen (siehe dort) und Jagdrennen (siehe dort), bei denen über natürliche oder künstliche Hindernisse gesprungen wird.

... finden auf der Flachbahn über transportable Reisighürden statt und sind zwischen 2400 und 4000 ​m ​lang.

Um zu verhindern, dass ein "falsches" Pferd in einem Rennen startet, gibt es den Pferdepass und die Identitätskarte. Sie ermöglichen die zweifelsfreie Identifizierung des Pferdes (Übereinstimmung mit seiner Beschreibung im Abstammungsnachweis - auch Verifizierung genannt), die vor jedem Rennen genauestens überprüft wird.

Bezeichnung für die nicht als Zuchtrennen bewerteten Hindernisrennen.

... gehen über feste Hindernisse, z.B. Hecken, Mauern oder Gräben, haben eine Mindestdistanz von 3000 m und finden im Innenraum der Rennbahn statt. Jagdrennen werden auch Steeplechase genannt.

In diesem Rennen werden die besten Pferde eines Geburtsjahrgangs ermittelt.

Als Jährling gilt ein Pferd unabhängig vom Geburtsdatum im darauffolgenden Jahr der Geburt vom 1. Januar bis 31. Dezember.

Andere Bezeichnung für einen weiblichen Jockey.

Berufsrennreiter, der eine dreijährige Ausbildung als Pferdewirt Schwerpunkt Rennreiten absolviert und in mindestens 50 Klasse A-Rennen gesiegt hat. Ein guter Jockey ist für den Wetter wichtig. Er kann zwar ein Pferd nicht schneller machen, als es ist, aber ihm den bestmöglichen Rennverlauf bieten.

Als Jockeydress wird die Seidenjacke des Jockeys in den Farben des Pferdebesitzers bezeichnet. Der Dress wurde erstmals bei Rennen in Newmarket im Jahr 1763 eingeführt und ist heute weltweit ​üblich.

Die Kapuze wird Galopprennpferden übergestreift, die ungern in die Startbox gehen, u.a. um ihnen die Orientierung zu nehmen. Nach dem Einstellen in die Startbox wird sie sofort wieder abgenommen.

Sie wird für jedes Pferd, das an einem Trabrennen teilnimmt, berechnet. 1:21,4 heißt dann, dass der Traber im Durchschnitt eine Minute (1) und 21,4 Sekunden für den Kilometer benötigt hat.

sind Galopprennen, bei denen der Gesamtpreis 3.500 DM (alt!) in Flachrennen oder 4.000 DM (alt!) in Hindernisrennen übersteigt. Alle unter diesem Geldpreis liegenden Rennen sind Klasse-B-Rennen.

Zuchtrennen ausschließlich für dreijährige Pferde, die alle das gleiche Gewicht tragen. Lediglich Stuten tragen 2 kg weniger (Stutenerlaubnis). Die fünf deutschen klassischen Rennen sind in der Reihenfolge ihrer Austragung: - das Mehl-Mühlens-Rennen, früher Henckel-Rennen (Gruppe II, Köln) - der Preis der Diana (Gruppe I, Mülheim/Ruhr) (nur für Stuten) - das Henkel-Rennen, früher Schwarzgold-Rennen (Gruppe II, Düsseldorf) (nur für Stuten) - das Deutsche Derby (Gruppe I, Hamburg) - das St. Leger (Gruppe II, Dortmund).

Gemeint ist die Pferdelänge gemeint, die bei Bekanntgabe des Richterspruches als Maßeinheit dient.

... ist ein Rennen, an dem nur Lehrlinge (Auszubildende) und Berufsfahrer, die noch keine 20 Siege erreicht haben, teilnehmen dürfen.

Das geringste zu tragende Gewicht bei Galopprennen beträgt 47 Kilo einschl. Kleidung und Sattel - der Reiter darf also gerade eben ein Gewicht von 45,5 Kilo haben. Bei Hindernisrennen beträgt es 62 Kilo.

Die offizielle Bezeichnung für ein Pferderennen. Mit der Durchführung von Pferderennen als Leistungsprüfungen erfüllen die Rennvereine staatliche Aufgaben nach dem Tierzuchtgesetz.

Bei Bänderstart-Rennen (Trabrennen) drehen die Starter grundsätzlich von der Außenbahn zur Innenbahn, also von rechts nach links. Auf Wunsch kann bei der Nennung bekannt gegeben werden, dass ein Pferd von links nach rechts (oder von innen nach außen) dreht, was zwar einen größeren Weg für das Pferd bedeutet, es aber ruhiger ins Rennen geht und ein Fehler verhindert wird.

Galopprennbahnen, auf denen die Pferde linksherum (gegen den Uhrzeigersinn) laufen. In Deutschland sind dies Baden-Baden, Frankfurt, Hannover und München-Riem.

... auch Listed Race (im Rennprogramm "L.R." oder "L.") genannt, international offenes Rennen, welches vom Niveau her unterhalb der Gruppe-Rennen angesiedelt ist. Je nach Ausschreibung und Dotierung kommt ihnen besondere Bedeutung zu.

Die Berechtigung für die Teilnahme an Rennen bzw. für das Trainieren von Pferden. Für Amateure gibt es Lizenzen für A- und B-Bahnen bzw. nur für ​B-Bahnen.

Im Rennsport ist ein Pferd, das noch kein Rennen gewonnen hat, "maiden".

englisches Längenmaß; 1 Meile = 1609 m. Meilenrennen finden in England und den Staaten statt. Im deutschen Trabrennsportist ist dies die kürzeste Renndistanz. Unter diesen klassischen 1.609 Metern geht nichts. Neben dieser Sprintdistanz gibt es noch die Mitteldistanz (etwa 2.100 Meter) und die Steherdistanz (mindestens 2.600 ​Meter).

Galopprennen für Rennreiter in der Ausbildung. Zugelassen sind ebenfalls Berufsreiterinnen und -reiter, die noch keine 10 Rennen der Klasse A gewonnen haben.

Soll ein Pferd an einem Rennen teilnehmen, so muss es für dieses "genannt" werden. Üblicherweise erfolgt die Nennung zu einem Rennen drei bis fünf Tage vor der Veranstaltung und wird auch als "Starterangabe" bezeichnet.

Jedes auf der Bahn befindliche Pferd muss eine solche Tafel haben. Durch sie wird die Identität des Pferdes ermöglicht. Welche Farbe für welches Rennen maßgeblich ist, steht im Kopf des Rennprogramms.

Ohne Wetten laufen Pferde, die in ihrer Form, ihrer Leistung oder ihrem Verhalten zu ungleichmäßig sind oder Ersatzstarter in Rennquintett-Prüfungen. Mit dieser Maßnahme sollen die Wetter vor 'Überraschungen' geschützt werden. Im Programm taucht der Vermerk "o.W." auf.

Sie wird einem Pferd beim Trab für das Rennen aufgesetzt, damit es weniger hört und ruhiger bzw. sicherer läuft. Es gibt auch Modelle, die während des Rennens vom Fahrer vom Kopf gezogen werden können, um eventuell noch letzte Reserven zu mobilisieren.

Die Rennleitung verhängt bei Verstößen gegen die Rennordnung Strafen, so genannte Ordnungsmittel. Im Einzelnen sind das Geldbußen, Startverbote und im schlimmsten Fall ein Ausschluss vom Zucht- und Rennbetrieb.

Als Pace bezeichnet man das Tempo des Rennens. Das führende Pferd agiert als Pacemaker (Tempomacher) - oft für einen Stallgefährten. Er kann aber auch taktisch von vorne das Tempo herausnehmen.

Die Parade findet meist vor dem Hauptrennen bzw. bei großen Rennen statt. Die Pferde "paradieren" vor der Zuschauertribüne und werden vom Rennkommentator einzeln vorgestellt, bevor sie an den start gehen.

Ahnentafel oder Stammbaum eines Pferdes.

... ist die einfachste Wettart. Ein Pferd, das auf einem der ersten drei Plätze landet, muss vorhergesagt werden. Bei weniger als sieben Startern sind es die ersten zwei Pferde, auf einigen Bahnen z.B. in Hannover, werden bei großen Starterfeldern (ab 13 Teilnehmer) oft auch auf die ersten vier Plätze Wettgewinne ausgezahlt.

... ist die Prämie, die an den Besitzer eines Pferdes ausbezahlt wird, das sich in einem Rennen innerhalb der Geldränge platziert.

Ein Protestverfahren wird entweder durch Beschluss der Rennleitung oder auf Antrag eines am Rennen beteiligten Pferdebesitzers, der sein Pferd durch ein anderes behindert glaubt, eingeleitet, richtet sich gegen eins der erstplazierten Pferde und zielt auf dessen Disqualifikation ab. Teilweise sind weiter reichende Ordnungsmaßnahmen z.B. gegen den Jockey möglich. Die Rennleitung sichtet die Rennverfilmung, hört die Beteiligten und Zeugen an und ändert bei Berechtigung den Richterspruch. Dieser neue Richterspruch ist auch für den Wettbetrieb maßgeblich. Ein Protestverfahren wird dem Publikum über Lautsprecher sofort mitgeteilt.

Bezeichnung für den ungestümen Vorwärtsdrang des Rennpferdes bei gleichzeitigem Widerstand gegen die bremsende bzw. zurückhaltende Hand des Fahrers, von dem es nur mit großem Kraftaufwand gehalten werden ​kann.

Ihr Gewinn ergibt sich aus der Quote, die zum Startzeitpunkt des Rennens, nach Schließung der Wettannahme, gültig ist und Ihrem Einsatz. Die Quote bezieht sich dabei immer auf einen Einsatz von 10,- €. Zahlt ein Pferd beispielsweise 40:10 (gesprochen: 40 für 10), so heißt das, dass man für 10 Euro Einsatz 40 Euro ausbezahlt bekommt, für 5 Euro Einsatz gibt es 20 Euro usw. Oft wird auch nur 40 als Quote angegeben und der Grundeinsatz von 10 Euro als bekannt vorausgesetzt. Wenn Sie Ihre Wette z.B. 20 Minuten vor dem Start abgeben, heißt das, dass bei Abschluß der Wette noch nicht feststeht, wie hoch die Auszahlung im Gewinnfall ist, da bis zum Start des Rennens weiter Wetten andere Kunden platziert werden. Die vor dem Start eines Rennens angezeigten Totalisatorquoten sind deshalb sogenannte Sieg - Eventualquoten, die nur eine Orientierungshilfe darstellen und sich auch nur auf die Siegwette beziehen. Eventualquoten für andere Wettarten werden nicht angezeigt. Die endgültigen Quoten der jeweiligen Wettart können erst nach Auswertung des Rennens bekanntgegeben werden. USA-Vermittlung Da wir Ihre Wetten in den amerikanischen Totalisator vermitteln, geben Sie all Ihre Wetten in US-Dollar ab. Dies ist aber im jeweiligen Wettschein auch klar angegeben. Grundlage für die Umrechnung bildet der zum Zeitpunkt der Wettabgabe aktuelle Wechselkurs der Europäischen Zentralbank. Genau der gleiche Kurs wird auch bei der Auszahlung des Gewinns wieder zur Umrechnung verwendet. Auf Ihrem Kontoauszug finden sich also Euro und Dollar-Beträge. Auch die Quoten werden im Gegenwert von 10 US-Doller (z.B. 80:10) angezeigt.

Abkürzung für Rappe.

... ist ein schwarzes Pferd.

Nachkommen mit denselben Eltern (selber Hengst und selbe Stute).

Die vorwiegende Laufrichtung ist der Rechtskurs - im Uhrzeigersinn - auf den deutschen Galopprennbahnen.

Sie besteht beim Galopp aus der Seidenbluse und der Kappe. Jeder Besitzer hat andere Farben und Symbole, die im Rennprogramm abgebildet oder beschrieben sind. Die Rennfarbe dient gleichzeitig als Orientierungshilfe für den Zuschauer während des Rennens. Hat ein Rennstallbesitzer zwei oder mehr Pferde im Rennen, werden die Rennfarben leicht variiert. Die "erste Farbe" (Originalkombination) ergibt sich aus dem Rennprogramm und wird meist vom Jockey des höher eingeschätzten Pferdes getragen. Bei den Trabern hat jeder Fahrer seinen eigenen Renndress.

Bei der Rennleistung wird zwischen Flach-, Hürden- und Jagdrennen unterschieden. Neben den Starts (ST.) und den Siegen (S) werden die Platzierungen (Platz 2und 3) dargestellt.

Die Rennleitung besteht aus mindestens drei Personen, die jedes Rennen hinsichtlich der vorschriftsmäßigen Durchführung beobachten und überprüfen. Sie kann unter Anwendung der Rennordnung Disqualifikationen vornehmen und Ordnungsmaßnahmen gegen die beteiligten Aktiven verhängen. In Zweifelsfällen erfolgt mithilfe der Rennbahnverfilmung aus verschiedenen Perspektiven eine genaue Überprüfung, bevor ein Zweifelsfall entschieden und diese Entscheidung bekannt gegeben wird.

... ist das verbindliche Regelwerk für den Rennbetrieb in Deutschland. Sie wird vom Direktorium für Vollblutzucht und Rennen herausgegeben und kann dort erworben werden.

... ist Veranstalter der Rennen und Hausherr der jeweiligen Rennbahn. Er betreibt den Totalisator und erwirtschaftet damit die nötigen Einnahmen für Rennpreise und sonstige Betriebskosten der Bahn. Rennvereine sind gemeinnützige eingetragene Vereine. Ihre Aktivitäten umfassen am Renntag ebenfalls ein attraktives Freizeitangebot für die Zuschauer.

Der Richter überwacht das Ziel und bestimmt den Richterspruch.

Der Richterspruch ist die Entscheidung des Zielrichters über den Ausgang eines Rennens. Unter anderem wird die Reihenfolge der Pferde und Abstände zwischen ihnen (totes Rennen - überlegen - leicht - sicher - Kampf - Nase - kurzer Kopf - Kopf - Hals - 1/2 Länge - 3/4 Länge - 1 bis 10 Längen - Weile) sowie die Zeit des Siegers angegeben. Gleich nach der Zielankunft wird der "vorläufige Richterspruch" bekannt gegeben. Dieser wird erst endgültig, wenn die Protestfrist abgelaufen ist und die Reiter "zurückgewogen" sind.

s. unter "Fehlstart"

Geläuf auf Sand. Sandbahnrennen finden meist im Winter - in Deutschland in Dortmund und Neuss - statt.

Der Sattel ist eine lederne Sitzvorrichtung für den Reiter. Rennsättel haben ein Gewicht von höchstens 1/2 Kilo.

Bei Galopprennen befinden sich Sattelboxen neben dem Führring. Hier werden die Pferde gesattelt, ehe sie den Zuschauern im Führring vorgestellt werden.

Sie dient als zusätzliches Polster unter dem Sattel. Die aufgedruckte Nummer ist identisch mit der Startnummer aus dem Programmheft.

Abkürzung für Schimmel.

Wenn Pferde mit Scheuklappen (siehe a. Blinkers) antreten, wird dies sowohl im Programm als auch im Rennbericht vermerkt. Sie verhindern das Seitwärts- und Rückwärtsblicken des Pferdes. Es ist eine Hilfe für ängstliche und unsichere Pferde und auch solche, die sich leicht ablenken lassen.

Rumpf, Gliedmaßen, Mähne und Schweif sind weiß. Schimmel werden i.d.R. dunkelhaarig geboren und färben sich mit jedem Haarwechsel um. Man unterscheidet Braunschimmel (BSch.), Fuchsschimmel (FSch.) und Dunkelbraunschimmel (Dbsch.).

Sie hat die Farben des jeweiligen Pferdebesitzers. Pflicht für jeden Rennreiter.

In dieser Wettform wird der Sieger des Rennens vorhergesagt.

(engl.) Endgeschwindigkeit eines Rennpferdes vor Erreichen des Ziels.

Abkürzung für Stute

Beim Galopp gibt es verschiedene Startmöglichkeiten: Boxenstart: überwiegend im Flachrennen aus der Startmaschine; alle Pferde bekommen gleichmäßige Chancen und Fehlstarts werden weitgehend vermieden. Bänderstart: Hindernisrennen werden mit dieser Maschine gestartet. Flaggenstart: erfolgt in besonderen Fällen; z.B. bei zu tiefem Boden, wenn die Startmaschine nicht transportiert werden kann. Nach dem Startsignal (Klingelton) werden keine Wetten mehr angenommen.

... ist ein Auto mit großen Flügeln, hinter dem sich die Starter bei einem Autostart-Trabrennen in der Startphase formieren.

Bei der Nennung eines Pferdes für ein Rennen ist das Startgeld vom Besitzer zu bezahlen.

Bei einem Autostart-Rennen formieren sich die Starter eines Trabrennens am Start in einer Reihe hinter dem Startauto. Je nach Breite der Bahn und der Anzahl der Starter gibt es eine oder zwei oder manchmal auch drei Startreihen.

ist die Maßeinheit, nach der die Starter in einem Rennen zusammengestellt werden. Sie errechnet sich aus der Gewinnsumme, wobei nicht alle Gewinne auf die Startsumme angerechnet werden.

(engl.) Hindernisrennen.

... wird ein Galopper genannt, der in Hindernisrennen mitläuft.

Ein Steher bringt auf längeren Distanzen (2200 m und mehr) seine besten Leistungen. Gegenteil: s. Flieger

Bestandteil des Sattels, der mit einem verstellbaren Gurt (Steigbügelriemen) am Sattel befestigt ist. Bei Rennsätteln meist aus Aluminium.

... ist ein weibliches Pferd.

Jede Stute in allen Altersgewichtsrennen auf der Flachbahn beim Galopp kann im direkten Vergleich 2 kg weniger tragen als ein Hengst.

Der Sulky ist der Wagen, den ein Pferd samt Fahrer im Trabrennen ziehen muss. Es gibt unterschiedliche Bauweisen von Sulkies und unterschiedliche Spezialbezeichnungen (z.B. Longshaft). Wirklich gezogen werden die meisten Sulkies allerdings nicht, denn durch die Spezialkonstruktion wird das Pferd im Rennen eher unterstützt.

Unter den Galoppern gibt es Bodenspezialisten, die ihre Höchstform nur bei bestimmter Bodenbeschaffenheit zeigen. Pferde, die bei weichem bis tiefen Geläuf am schnellsten sind, werden im Rennbahn-Jargon "Sumpfhuhn" genannt.

Beim Trabrennen Ein Pferd, das neben dem führenden Pferd in zweiter Spur läuft und kein anderes Pferd vor sich hat, läuft in der Todesspur. Es ist in den Kurven besonders Kräfte raubend, weil das Pferd das Tempo machen muss.

... ist die Institution des Wettgeschäfts auf der Rennbahn und bildet in Deutschland die wesentliche Finanzierungsgrundlage des Galoppsports. Der Veranstalter benötigt für den Betrieb des Totaliators eine behördliche Erlaubnis. Jeder wettet gegen jeden. In jedem Rennen und in jeder Wettart wandern alle Einsätze in einen Topf und werden nach Abzug von ca. 25 %, die der Veranstalter einbehalten darf, an die Gewinner anteilsmäßig, je nach Höhe ihrer Einsätze, ausgeschüttet.

Einlauf von zwei oder mehreren Pferden als Sieger bzw. Platzierte, ohne dass zwischen ihnen ein Abstand (auch durch das Zielfoto nicht!) festzustellen ist. Die Pferde teilen sich entsprechend den Sieg bzw. die Platzierung.

... ist die korrekte Gangart des Pferdes beim Trabrennen.

Die meisten Rennpferde werden von Profitrainern, viele von Besitzertrainern auf die Rennen vorbereitet. Der Trainer ist am Erfolg des Pferdes maßgeblich beteiligt und bekommt 10 % der Siegprämie des Galoppers.

... ist ein Vorbereitungsrennen für eine große Prüfung.

Beim Galopp: Der Gewinner der drei klassischen Rennen (in Deutschland: Union-Rennen, Derby und St. Leger), ist auch Gewinner der Triple Crown. Der erste Triple-Crown-Sieger war West Australian im Jahr 1853. In Deutschland gewann sie erstmals Gestüt Zoppenbroichs Königsstuhl im Jahr 1979. Bei den Trabern: Adbell-Toddington-Rennen, Buddenbrock-Rennen und deutsches Derby

(engl.) Rasen; auch Bezeichnung für den Pferderennsport.

Manchmal kündigt die Rennleitung unmittelbar nach einem Rennen per Lautsprecher und Sirene eine "Überprüfung" an. Meist besteht hierfür ein konkreter Anlass. Es wird zunächst überprüft, ob ein Protestverfahren eingeleitet werden muss. Die Wettscheine sollten auf jeden Fall bis zur endgültigen Bekanntgabe des Rennergebnisses aufgehoben werden.

Bei Trabrennen spricht man von einer unreinen Gangart, wenn das Pferd nicht einwandfrei trabt, aber auch nicht galoppiert oder im Passgang geht. In diesem Fall wird ebenfalls eine Disqualifikation ausgesprochen.

Nach dem Rennen wird das Siegerpferd öffentlich versteigert. Das zu tragende Gewicht der einzelnen Teilnehmer wird durch den geforderten Mindestpreis bestimmt.

s. auch "Englisches Vollblut"

... ist die Anzahl von Metern, die ein Pferd im Rennen vorgeben muss.

Das Pferd mit den meisten Vorwetten gilt zunächst als Favorit. Es handelt sich hierbei um die Summen an Siegwetten, die bei den externen Wettannahmestellen auf die einzelnen Pferde eingezahlt wurden.

Abkürzung für Wallach

... ist das Ende des Zurückwiegens nach jedem Galopprennen und wird durch ein Klingelzeichen bekannt gegeben. Die Jockeys werden kontrolliert, ob sie mit dem festgelegten Gewicht aus dem Rennen kommen. Wird es unterschritten, kommt es zur Disqualifikation. Mit dem Waageschluss endet die Protestfrist und der vorläufige Richterspruch wird endgültig.

... ist die Bezeichnung für einen kastrierten Hengst. Durch die fehlenden männlichen Hormone ist ein Wallach in der Regel einfacher im Umgang.

s. Menuepunkt "Wettarten"

Das Wetten auf Rennergebnisse bei Totalisator oder Buchmacher ist nicht nur wegen der hohen Gewinnausschüttung von ca. 75% attraktiv. Die verschiedenen Wettarten, wie etwa die Siegwette, die Platzwette, die Zweierwette, die Dreierwette und das Rennquintett ermöglichen es, Risiko und Gewinnmöglichkeiten frei zu wählen. Und: Pferdewetten sind kein reines Glücksspiel! Gut informiert kann man mit Hilfe von Vorwetten, Eventualquoten, GAG's und etwas Pferdeverstand manchen Treffer landen. Wichtig: Wird ein Pferd vom Start verwiesen, erhält der Wetter seinen Wetteinsatz zurück!

... dient dem Zielrichter zur genauen Bestimmung der Reihenfolge der Pferde. Ein vergrößerter Abzug wird ausgehängt, wenn es herangezogen werden muss.

... ist die letzte gerade Strecke vor dem Ziel, wo es zum Finish kommt.

Wenn ein Pferd einen Geldrang in einem Rennen erläuft, dann erhält der Züchter ebenfalls eine

Zuchtrennen sind Flachrennen, in denen nur Hengste und Stuten des gleichen Jahrgangs miteinander laufen. Abgesehen von der Stutenerlaubnis (2 kg) tragen alle Pferde das gleiche Gewicht.

Unmittelbar nach dem Rennen werden die Gewichte der Jockeys überprüft. Kommt ein Jockey mit Mindergewicht aus dem Rennen, erfolgt eine Disqualifizierung.